Die gute Nachricht zuerst: Unsere Fußball-Frauen haben in Deutschland ein Tor erzielt! Die schlechte Nachricht ist, wir haben fünf bekommen! So blöd es auch klingen mag, es war das bislang beste WM-Qualifikationsspiel unseres Teams gegen die haushohen Favoritinnen aus Deutschland, besonders in der ersten Halbzeit hat man gesehen, dass doch Potenzial in diesem Team steckt.
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Hoffnung, trotz Niederlage
Kann man Fußballspielen verlernen?
Das war wohl nichts, und das ist noch untertrieben! Die österreichischen Fußballfrauen verloren auch ihr zweites WM-Qualifikationsspiel gegen die schwächer eingeschätzten Sloweninnen in Koper mit 0:1. Es ist schon klar, im Sport kann man immer verlieren, die Frage ist aber wie! Wenn man in knapp 100 Minuten kein einziges Mal auf das gegnerische Tor schießt, erübrigt sich aus österreichischer Sicht auch ein detaillierter Spielbericht. Nur so viel, mit dem 0:1 waren die Österreicherinnen noch gut bedient.
Ka Schritt vire, zwa Schritt zruck
Fast könnte man meinen die Ruptura ligamenti cruciati wäre eine hoch ansteckende Endemie, die momentan im österreichischen Fußball-Frauennationalteam wütet. Dabei handelt es sich um den gemeinen Kreuzbandriss an dem aktuell fünf Stammkräfte des Teams laborieren und langfristig ausfallen. Torfrau Zinsberger, Zadrazil, Höbinger, Purtscheller und Dunst.
Von Westen im Osten!
Was für ein bitterer Fußballabend! Nur wenige Tage nach dem Rekordsieg gegen San Marino inklusive Arnautovic-Festspiele vermochte Österreich im wichtigen WM-Auswärtsspielen gegen Rumänien nicht zu überzeugen und verlor ebenso unglücklich wie verdient mit 1:0. Dennoch ist die WM-Chance nach wie vor sehr groß.
Linz war immer ein guter Boden!
Statt eines Kantersiegs mühte sich Österreich gegen den krassen Außenseiter Zypern zu einem glücklichen 1:0. Dabei half auch der Umstand, dass Linz immer ein guter Boden für unser Team ist. Dies wurde an diesem seltsamen Fußballabend allerdings auf sehr skurrile Weise bestätigt…
Wir sind stolz auf unser Team
Niemand hatte gestern Lust auf ein Länderspiel, am allerwenigstens, scheint’s, die Spieler selbst. Die furchtbaren Ereignisse in Graz lähmten gefühlt das ganze Land. Doch was hilft’s? Der Bäcker muss weiter sein Brot backen, der Mechaniker weiter Autos reparieren und der Fußballer muss weiter Fußball spielen, auch wenn die Zeit still zu stehen scheint.
Der Anfang ist gemacht!
Österreich feierte im wichtigen Auftaktheimspiel gegen Rumänien einen verdienten Sieg, welcher viel höher ausfallen hätte können, als das 2:1, welches Einzug in die Ergebnisliste fand. Der Einstieg in die WM-Qualifikation ist somit geglückt.
Nations League: Österreich geht gegen Deutschland unter
Was die österreichischen Fußballbegeisterten – männlich, weiblich, divers – zu sehen bekamen, war dann doch einigermaßen ernüchternd. Bereits nach 13 Sekunden lag das österreichische Team zurück und in dieser Tonart sollte es weitergehen.
Späte Rache im Hampden-Park
Österreich bezwang die Schottinnen im Nations League- Spiel hochverdient mit 1:0 und nahm damit Revanche für die fast traumatische Niederlage im selbigen Hampden Park drei Jahre zuvor. Der dritte Platz und die damit verbundene Chance auf den Klassenerhalt via Play Off-Spiele ist damit gesichert.
Vier Niederlagen in zwei Spielen
Der Kranz, den ich hier an dieser Stelle dem neuen Teamchef Alexander Schriebl bei seinem Amtsantritt aus Vorschusslorbeeren gewunden habe, dürfte ihm doch um eine Nummer zu groß sein und scheint ihm über die Augen zu rutschen. Warum diese harsche Kritik zu diesem frühen Zeitpunkt? Hat er doch einen Pflichtsieg gegen die Schottinnen verbucht und dreimal gegen – auf dem Papier – übermächtige Gegnerinnen verloren. Ja eh, aber die Art und Weise gibt Anlass zur Sorge und ich sag es lieber gleich, damit es nachher nicht heißt, ich hätte nichts gesagt!