Alte Beiträge

Billa macht´s möglich!

er erste Dezemberabend stand im Zeichen des Zappens und Switchens zwischen Champions League und EM-Qualifikation, zwischen Patriotismus und persönlichen Befindlichkeiten, zwischen Altach und Moskau, zwischen Mann und Frau. Dieser mühsame Irrgang zwischen verschiedenen Welten brachte den FußballfanInnen letzten Endes doppelte Belohnung, wurden doch sowohl von den Bullen als auch von ihren weiblichen Entsprechungen die Aufstiegschancen gewahrt. Und das ist ja im Sinne der Gender Equality das Optimum, oder?

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Das “Zwei-Meter-Würstchen”

Was ist der Fußball eigentlich nach dem Tod von Diego Maradona eigentlich noch wert? Der österreichische nicht so viel, das lassen die letzten Europacup-Ergebnisse der heimischen Clubs jedenfalls vermuten. Und damit bleibt nach dem Abgang der Lichtgestalt alles beim Alten. Drei Niederlagen und ein Sieg von Rapid, auf den sich die Grün-Weißen aber auch keine großen Rosinen einbilden sollten. Gegen Dundalk wurde zwar ungefährdet, aber bei Weitem nicht souverän gewonnen.

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Adios, Diego – ein Nachruf

Das schon an sich so trübe Fußballjahr 2020 brachte uns eine weitere bittere Nachricht. Diego Maradona ist nicht mehr. Dieser große kleine Mann hat sich wie kaum eine andere Fußballikone dafür angeboten, in der ersten Lebenshälfte abgöttisch verehrt und im zweiten Lebensabschnitt mit Häme und Spott übergossen zu werden. Beide Hälften gehörten aber zu einem Körper, aus dem nun eine Seele aufgestiegen ist. Traurig und dankbar blicken wir ihr nach!

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70 Minuten Einsamkeit

Gar wunderbar war der erste Lockdown-Abend verlaufen! Das deutsche 0:6-Debakel in Spanien bescherte dem neutralen und unvoreingenommenen Zuschauer am Dienstag einen historischen Glücksmoment. Am folgenden Fußballabend stand Österreich gegen Norwegen B auf dem Programm. Obwohl der Aufstieg in die höchste Nations-League-Klasse durch ein mageres 1:1 geschafft wurde, hinterließ er in mehrfacher Hinsicht einen bitteren Nachgeschmack…

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Das Gegenpressing der Wunderfuzzis

Die Salzburger praktizieren es seit Jahren. Der LASK zeigt es im Europacup. Die Rapidler haben es unter Didi Kühbauer auch gelernt und der Rest der österreichischen Liga hat zumindest schon was davon gehört. Gemeint ist das Gegenpressing, oder Angriffspressing. Deshalb ist es mir unerklärlich, dass es dem österreichischen Nationalteam nicht gelingt, einer spielerisch sehr limitierten Mannschaft aus Nordirland, den Ball in der gegnerischen Hälfte abzunehmen. Oder wie es Kommentator Thomas König ausdrückte: „Liam Boyce ist auch kein technischer Wunderfuzzi!“. Wuzzi hin, Fuzzi her, das gilt für die gesamte nordirische Mannschaft, die die Österreicher in einem erbärmlichen Spiel an den Rand einer Niederlage brachten.

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Faschingsauftakt in Luxemburg

Zugegeben, der traditionell am 11.11. zu würdigende Faschingsauftakt war in manchen Jahren schon lustiger. Terror und Corona trüben die Laune. Einzig der abgewählte Kasperl im Weißen Haus versucht unbeirrbar, aber vergeblich, uns mit seinen Narreteien zu unterhalten. Auch das an diesem ersten Faschingsabend angesetzte Spiel Luxemburg – Österreich war wenig dazu angetan uns in heitere Stimmung zu bringen.

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Schleich di, du Oaschloch!

Seit der US-Wahl 2020 voriger Woche schlage ich mir mit dem Nachrichtensender CNN die Nächte um die Ohren. Zuerst das Bangen: Gelingt Biden der Turnaround? Nun eher das Amusement: Muss die Security den Trottel wirklich aus dem Weißen Haus tragen oder geht er doch selber? In den wenigen wachen Stunden tagsüber gelingt es mir dann gerade noch das eine oder andere Fußballspiel zu verfolgen.

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Versuch sich über Allerseelen lustig zu machen

Mancherlei gibt es, über das man sich getrost lustig machen kann. Die einfachste und unverfänglichste Form ist es, sich selbst zum Trottel zu machen. Zynischer, gemeiner und bedeutend grenzwertiger ist es da schon, sich über die Krummbeinigkeit oder das herabhängende Skrotum eines Mitmenschen zu mokieren. Und dann gibt es Dinge, die sollte man tunlichst unterlassen. Spott über so hehre Dinge wie Fußball oder hohe christliche Festtage ist zurecht verpönt.

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Die Operettenliga

Aktuell verfügt Fußball-Österreich über vier Vereine in der Gruppenphase eines europäischen Bewerbes, einer davon spielt sogar in der Champions-League. Das gab es noch nie! Zeit also, Abbitte zu leisten und das unqualifizierte Quaken über die Unzulänglichkeiten der österreichischen Liga einzustellen. Operettenliga hin oder her, offenbar wird zumindest gut gesungen. Zeit auch, sich endlich von unbegründeten größenwahnsinnigen Vorstellungen zu verabschieden. Wenn wir uns nicht dauernd mit den Ligen aus Deutschland, England, Frankreich und Italien verglichen, wären wir alle miteinander glücklicher mit unserer Kickerei. Wir sind in Europa vorne dabei, basta! Und das nicht erst seit heuer.

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Schiri, Schöpf und Schöpfer

Dank Schöpf und dem Schöpfer, die uns ein goldenes Tor in der 75. Spielminute bescherten, gewann unser Nationalteam das dritte Länderspiel binnen acht Tagen, was rekordverdächtig erscheint. Nach dem knappen Revanchesieg gegen die Rumänen sind wir in der Nations League wieder sehr gut im Rennen. Das Spiel selbst war wenig spektakulär, im Zentrum stand ein besonderer Mann, der mich gestern noch im Traum verfolgte…

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