Alte Beiträge

Francos Schlupfloch

Nun ist sie also ausgestanden, die aus österreichischer Sicht eigentlich furchtbare WM-Qualifikation. Doch halt, nicht ganz! Durch die Launen der Natur und eines schrägen UEFA-Reglements darf Österreich als ein begünstigter einstmaliger Sieger einer Nations League-Gruppe im März nochmals um eines der drei begehrten Tickets für das Fußball-Mekka Katar rittern. Dies unter der Leitung des unverwüstlichen Trainer Franco Foda. An diesem Umstand konnte auch der gestrige 4:1-Erfolg gegen die Republik Moldau nichts ändern.

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Von geretteten Ärschen und Glaubensfragen

Brav bemühten sich Medien – inkl. der ORF-Schönrednerbande – die Bedeutung des bedeutungslosen Spieles Österreich gegen Israel in der WM-Qualifikationsgruppe F hysterisch aufzupimpen, dabei ist es nur für einen um etwas gegangen, nämlich für Teamchef Franco Foda. Genau genommen ist es um nichts weniger als um seinen Arsch gegangen, der ihm bis zur 62. Minute wahrscheinlich gehörig auf Grundeis gegangen ist. Beinahe wäre es dem schlauen Rabbi Ruttensteiner gelungen, den fleißigen, aber uninspirierten Calvinisten Franco Foda – nach den beiden peinlichen Niederlagen in Israel – ein drittes Mal zu düpieren.

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Der jungen Dänin bunte Wangen

Für den Fußballfan ist es schlimm und ärgerlich, wenn die geliebte Mannschaft aus lauter Ausnahmekickern besteht, aber nicht alles gibt und sich daher unter Wert geschlagen geben muss. Ebenfalls bitter aber ist es, wenn die eigene Elf alles gibt, aber trotzdem kläglich am eigenen Nichtkönnen scheitert. So war es gestern im WM-Qualispiel gegen Dänemark, dessen Verlauf aus einem weltumarmenden Menschenfreund einen groben Zornbinkl machte…

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Auch ein Underdog kann einmal gewinnen

Diesmal präsentierte die ORF-Klugscheißerbande rund um Rainer Pariasek vor dem WM-Qualispiel gegen die Färöer besonders aufschlussreiche Statistiken zu Teamchef Franco Foda. Es wurden Vergleiche mit Karl Stotz gezogen, an den sich nicht einmal mehr mein 83-jähriger Vater erinnern kann. Ich brauche keine Zahlen, Foda wird als jener Teamchef in Erinnerung bleiben, der aus dem stärksten Spielerpool aller Zeiten, das Wenigste herausgeholt hat. Aber eine Statistik war dann doch überraschend: Offenbar haben wir gegen starke Gegner weniger Punkte gemacht als gegen schwache! Wer hätte das gedacht, es war hoch an der Zeit, gegen diesen Fakt was zu unternehmen und das gelang gestern gegen den vermeintlich übermächtigen Gegner von den Färöer-Inseln.

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Das VARs!

Nach dem schaurigen Auswärtsdebakel gegen Israel schien es undenkbar, dass die Talfahrt unseres Nationalteams noch tiefer hinabführen könnte. Doch nach dem neuerlichen Desaster gegen Schottland müssen wir auf eine der finstersten Woche in der rotweißroten Verbandsgeschichte zurückblicken. Konzeptlos, ideenlos, kopflos – da darf nicht einmal der VAR (Video Assistant Referee) als Ausrede herhalten. In Anlehnung an dieses unliebsame technische Entscheidungsmonstrum muss man in mehrere Richtungen hin bitter resümieren: das VARs!

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Déjà-vu

Wissen Sie, seit über zwanzig Jahren schreibe ich mit meinem Co-Autor und Recherchehelfer Farnberger lustige und halblustige – aber immer vom Geist des treuen Fans durchwehte – Fußballgeschichten. Heute bin ich das erste Mal sprachlos. Deshalb gibt es auch heute keinen Spielbericht im herkömmlichen Sinn. Das Unbeschreibliche soll auch unbeschrieben bleiben!

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Die lange Nacht der Drohnen

Nun hat sie uns also wieder – die brutale Realität der WM-Qualifikation. Das magere 2:0 in der Republik Moldau wurde durch eine Minimalleistung unserer Kicker erzielt. Statt fleißiger ÖFB-Arbeitsbienen stand vielmehr eine moldawische Drohne im Mittelpunkt.

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Wer fährt zur WM?

Jo, do samma wieda! Farnberger & Simon melden sich pünktlich zurück zum Onlinedienst, gerade rechtzeitig vor dem Wiedereintritt unseres Fußballnationalteams in die WM-Qualifikation. Nachdem wir uns jetzt in den letzten paar Wochen eine gute Europameisterschaft unseres Teams zu einer sensationellen zurechtgeträumt haben, stehen wir jetzt wieder auf dem Boden einer desillusionierenden Realität.

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EM-Finale: Die einen sagen so, die anderen so, wir sagen einmal so

„Football‘s coming Rome“! Brava, Squadra Azzurra! Italien hat Gastgeber England im finalen Elfmeterschießen bezwungen und nach 1968 zum zweiten Mal den Europameistertitel geholt. Ob es verdient war? Selbstverständlich!

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Spielfreier Tag: Von der Höhe der Hutschnur

Vor dem großen Finale und bevor der Spuk dann endgültig zu Ende ist, wollen wir doch noch auf ein Thema eingehen, das seit Wochen Medien und damit Menschen beschäftigt: Finalaustragungsort Wembley – Menschen ins Stadion, ja oder nein? In Wahrheit ist das aber keine Frage der Pandemie mehr, sondern eine Spielwiese verschiedenster Interessen und die Wahrheit liegt in diesem Fall nicht auf dem Platz.

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