Alte Beiträge

Jede Krise ist auch eine Chance

Sprechen wir es aus! Herumreden bringt nichts! Der durchschnittliche österreichische Fußballfan befindet sich in einer existentiellen Krise. Die österreichische Meisterschaft ist entschieden. Punktehalbierung hin, Salzburger Spieleraderlass her, Salzburg ist Meister, basta! Absteigen wird die Admira oder Altach oder sonst wer, aber das ist eigentlich egal. Aufsteigen wird voraussichtlich Lafnitz, auch egal!

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Vom Verlust der eigenen Kondition

Das hat man nun davon! Da hält man sich brav an jeden Lockdown, nimmt tagtäglich die Herausforderungen eines gleichmäßigen und maßvollen Spießbürgerlebens an, und muss letzten Endes erkennen, dass man völlig außer Form geraten ist und einstige Stärken und Kernqualitäten verloren hat!

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Wenn der Zuseher stört, das Ende des Stadionbesuches

Jetzt ist es heraußen! Ohne Zuschauer fallen beim Fußball mehr Tore und Kritik und Streit unter Spielern und Spielleitern nehmen ab. Und das signifikant, wie wir Statistiker sagen. Das behauptet nicht irgendein vom Biergenuss euphorisierter Fan am Stammtisch (den es eh im Moment gar nicht gibt), sondern das ist wissenschaftlich bewiesen (Leitner/Richlan, Universität Salzburg, https://www.nature.com/articles/s41599-020-00699-1).

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Mamma Mia, Papa Alaba!

Nun ist es endlich wieder soweit – der österreichische Wettbewerbsfußball startet heute mit der Bundesliga-Partie Rapid Wien gegen Sturm Graz in das Jahr 2021. Damit erwacht auch das berühmte Blogger-Duo Farnberger/Simon wieder aus seinem (nur durch die Aufnahme der allernotwendigsten Getränke gelegentlich unterbrochenen) Winterschlaf…

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Wollen wir überhaupt dorthin?

Jetzt steht es also fest! Wenn wir zur WM 2022 nach Katar kommen wollen, müssen wir uns gegen Dänemark, Schottland, Israel, die Färöer-Inseln und die Republik Moldau in der Qualifikation durchsetzen. Bevor wir uns den sportlichen Analysen widmen, muss vorher noch eine ganz grundsätzliche Frage geklärt werden: Wollen wir überhaupt dorthin?

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Billa macht´s möglich!

er erste Dezemberabend stand im Zeichen des Zappens und Switchens zwischen Champions League und EM-Qualifikation, zwischen Patriotismus und persönlichen Befindlichkeiten, zwischen Altach und Moskau, zwischen Mann und Frau. Dieser mühsame Irrgang zwischen verschiedenen Welten brachte den FußballfanInnen letzten Endes doppelte Belohnung, wurden doch sowohl von den Bullen als auch von ihren weiblichen Entsprechungen die Aufstiegschancen gewahrt. Und das ist ja im Sinne der Gender Equality das Optimum, oder?

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Das “Zwei-Meter-Würstchen”

Was ist der Fußball eigentlich nach dem Tod von Diego Maradona eigentlich noch wert? Der österreichische nicht so viel, das lassen die letzten Europacup-Ergebnisse der heimischen Clubs jedenfalls vermuten. Und damit bleibt nach dem Abgang der Lichtgestalt alles beim Alten. Drei Niederlagen und ein Sieg von Rapid, auf den sich die Grün-Weißen aber auch keine großen Rosinen einbilden sollten. Gegen Dundalk wurde zwar ungefährdet, aber bei Weitem nicht souverän gewonnen.

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Adios, Diego – ein Nachruf

Das schon an sich so trübe Fußballjahr 2020 brachte uns eine weitere bittere Nachricht. Diego Maradona ist nicht mehr. Dieser große kleine Mann hat sich wie kaum eine andere Fußballikone dafür angeboten, in der ersten Lebenshälfte abgöttisch verehrt und im zweiten Lebensabschnitt mit Häme und Spott übergossen zu werden. Beide Hälften gehörten aber zu einem Körper, aus dem nun eine Seele aufgestiegen ist. Traurig und dankbar blicken wir ihr nach!

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70 Minuten Einsamkeit

Gar wunderbar war der erste Lockdown-Abend verlaufen! Das deutsche 0:6-Debakel in Spanien bescherte dem neutralen und unvoreingenommenen Zuschauer am Dienstag einen historischen Glücksmoment. Am folgenden Fußballabend stand Österreich gegen Norwegen B auf dem Programm. Obwohl der Aufstieg in die höchste Nations-League-Klasse durch ein mageres 1:1 geschafft wurde, hinterließ er in mehrfacher Hinsicht einen bitteren Nachgeschmack…

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Das Gegenpressing der Wunderfuzzis

Die Salzburger praktizieren es seit Jahren. Der LASK zeigt es im Europacup. Die Rapidler haben es unter Didi Kühbauer auch gelernt und der Rest der österreichischen Liga hat zumindest schon was davon gehört. Gemeint ist das Gegenpressing, oder Angriffspressing. Deshalb ist es mir unerklärlich, dass es dem österreichischen Nationalteam nicht gelingt, einer spielerisch sehr limitierten Mannschaft aus Nordirland, den Ball in der gegnerischen Hälfte abzunehmen. Oder wie es Kommentator Thomas König ausdrückte: „Liam Boyce ist auch kein technischer Wunderfuzzi!“. Wuzzi hin, Fuzzi her, das gilt für die gesamte nordirische Mannschaft, die die Österreicher in einem erbärmlichen Spiel an den Rand einer Niederlage brachten.

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