Francos Erbe

Gestern war ein großer Tag für den österreichischen Fußball: Die U19 erreichte die EM-Endrunde – immerhin wurden in einem Play Off-Turnier Spanien und Dänemark aus dem Bewerb genommen, die U21 wahrte mit einem Sieg gegen Norwegen noch die Mini-Chance sich ebenfalls für die EM zu qualifizieren und A-Team Trainer Franco Foda bestritt sein letztes Spiel als österreichischer Teamchef. Der Titel dieser Geschichte könnte auch auf neofaschistische Umtriebe in Spanien hindeuten, es ist aber viel ernster!

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Von geretteten Ärschen und Glaubensfragen

Brav bemühten sich Medien – inkl. der ORF-Schönrednerbande – die Bedeutung des bedeutungslosen Spieles Österreich gegen Israel in der WM-Qualifikationsgruppe F hysterisch aufzupimpen, dabei ist es nur für einen um etwas gegangen, nämlich für Teamchef Franco Foda. Genau genommen ist es um nichts weniger als um seinen Arsch gegangen, der ihm bis zur 62. Minute wahrscheinlich gehörig auf Grundeis gegangen ist. Beinahe wäre es dem schlauen Rabbi Ruttensteiner gelungen, den fleißigen, aber uninspirierten Calvinisten Franco Foda – nach den beiden peinlichen Niederlagen in Israel – ein drittes Mal zu düpieren.

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Auch ein Underdog kann einmal gewinnen

Diesmal präsentierte die ORF-Klugscheißerbande rund um Rainer Pariasek vor dem WM-Qualispiel gegen die Färöer besonders aufschlussreiche Statistiken zu Teamchef Franco Foda. Es wurden Vergleiche mit Karl Stotz gezogen, an den sich nicht einmal mehr mein 83-jähriger Vater erinnern kann. Ich brauche keine Zahlen, Foda wird als jener Teamchef in Erinnerung bleiben, der aus dem stärksten Spielerpool aller Zeiten, das Wenigste herausgeholt hat. Aber eine Statistik war dann doch überraschend: Offenbar haben wir gegen starke Gegner weniger Punkte gemacht als gegen schwache! Wer hätte das gedacht, es war hoch an der Zeit, gegen diesen Fakt was zu unternehmen und das gelang gestern gegen den vermeintlich übermächtigen Gegner von den Färöer-Inseln.

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Déjà-vu

Wissen Sie, seit über zwanzig Jahren schreibe ich mit meinem Co-Autor und Recherchehelfer Farnberger lustige und halblustige – aber immer vom Geist des treuen Fans durchwehte – Fußballgeschichten. Heute bin ich das erste Mal sprachlos. Deshalb gibt es auch heute keinen Spielbericht im herkömmlichen Sinn. Das Unbeschreibliche soll auch unbeschrieben bleiben!

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Wer fährt zur WM?

Jo, do samma wieda! Farnberger & Simon melden sich pünktlich zurück zum Onlinedienst, gerade rechtzeitig vor dem Wiedereintritt unseres Fußballnationalteams in die WM-Qualifikation. Nachdem wir uns jetzt in den letzten paar Wochen eine gute Europameisterschaft unseres Teams zu einer sensationellen zurechtgeträumt haben, stehen wir jetzt wieder auf dem Boden einer desillusionierenden Realität.

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EM-Finale: Die einen sagen so, die anderen so, wir sagen einmal so

„Football‘s coming Rome“! Brava, Squadra Azzurra! Italien hat Gastgeber England im finalen Elfmeterschießen bezwungen und nach 1968 zum zweiten Mal den Europameistertitel geholt. Ob es verdient war? Selbstverständlich!

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Spielfreier Tag: Von der Höhe der Hutschnur

Vor dem großen Finale und bevor der Spuk dann endgültig zu Ende ist, wollen wir doch noch auf ein Thema eingehen, das seit Wochen Medien und damit Menschen beschäftigt: Finalaustragungsort Wembley – Menschen ins Stadion, ja oder nein? In Wahrheit ist das aber keine Frage der Pandemie mehr, sondern eine Spielwiese verschiedenster Interessen und die Wahrheit liegt in diesem Fall nicht auf dem Platz.

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EM-Halbfinaltag 2: Das Traumfinale ist perfekt

Jetzt haben auch Farnberger & Simon ihr Traumfinale! Also, jetzt einmal abgesehen von einem Finale England gegen Österreich, aber wer das ernsthaft in Erwägung gezogen hat, sollte sich schleunigst einem Selbsttest unterziehen, ob noch alle Lampen am Luster brennen. England gegen Italien! Wie klingt das?

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Spielfreier Tag EM21: Schweigen wäre Gold

Nutzen wir den spielfreien Tag der EURO 21, um uns einmal über ein grundlegendes Thema zu unterhalten, das jeden durchschnittlich intelligenten Fußballfan nervt und manchmal sogar ein ganzes Spiel vergällen kann. Wer hat eigentlich gesagt, dass Fußballkommentatoren witzig sein sollen? Offenbar herausgefordert durch Kabarettisten wie Alex Kristan oder Gernot Kulis, auch Florian Scheuba soll sich schon über Fußball geäußert haben, versuchen vor allem die ORF-Kommentatoren – aber nicht nur die – in ihre Reportagen und Moderationen mit so genannten Wuchteln zu garnieren. Warum überlassen sie das nicht denen die es können, Michael Niavarani fängt ja auch nicht plötzlich an Fußballspiele zu kommentieren. Jeder sollte das machen was er kann, Kabarettisten sind witzig und Fußballkommentatoren sollen schweigen. Aber nicht einmal das können sie. Leider!

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EM-Viertelfinaltag 1: Vielleicht bin ich doch mit Unai Simón verwandt

Haben Sie ihn gesehen? Diesen Helden, diesen Tausendsassa, den Panther von St. Petersburg, diesen stolzen Spanier! Unai Simón – offenbar aus einer spanischen Seitenlinie unserer Familie – hielt im Elfmeterschießen gegen die Schweiz zwei Elfmeter und verunsicherte damit Vargas derart, dass dieser die Kugel zwei Meter über die Latte jagte.

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