EM-Finale: Die einen sagen so, die anderen so, wir sagen einmal so

„Football‘s coming Rome“! Brava, Squadra Azzurra! Italien hat Gastgeber England im finalen Elfmeterschießen bezwungen und nach 1968 zum zweiten Mal den Europameistertitel geholt. Ob es verdient war? Selbstverständlich!

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Spielfreier Tag EM21: Schweigen wäre Gold

Nutzen wir den spielfreien Tag der EURO 21, um uns einmal über ein grundlegendes Thema zu unterhalten, das jeden durchschnittlich intelligenten Fußballfan nervt und manchmal sogar ein ganzes Spiel vergällen kann. Wer hat eigentlich gesagt, dass Fußballkommentatoren witzig sein sollen? Offenbar herausgefordert durch Kabarettisten wie Alex Kristan oder Gernot Kulis, auch Florian Scheuba soll sich schon über Fußball geäußert haben, versuchen vor allem die ORF-Kommentatoren – aber nicht nur die – in ihre Reportagen und Moderationen mit so genannten Wuchteln zu garnieren. Warum überlassen sie das nicht denen die es können, Michael Niavarani fängt ja auch nicht plötzlich an Fußballspiele zu kommentieren. Jeder sollte das machen was er kann, Kabarettisten sind witzig und Fußballkommentatoren sollen schweigen. Aber nicht einmal das können sie. Leider!

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EM Spieltag 10: Der Deutsche ist kein Italiener

In wenigen Stunden wissen wir, ob der EM-Traum Österreichs geplatzt ist oder noch einige Tage weitergeht. Vor dem Schicksalsspiel gegen die Ukraine aber noch eine recht scharfe Replik auf den hymnischen Lobgesang meines Co-Autors Gerald Simon auf die jüngste Leistung des Turnierteilnehmers Deutschland. Vorab: Italiener san‘ s kane!

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EM-Spieltag 4: Altherren-Kicksi-Kacksa und ein Traumtor

Was macht der durchschnittliche – nach den Siegesfeierlichkeiten wieder ins Leben zurückgekehrte – österreichische Fußballfan? Richtig, er beobachtet bereits jetzt mögliche Achtelfinalgegner. So wahnsinnig viel bekam er da gestern aber gar nicht zu sehen, trotzdem aber durchaus Überraschendes.

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Pariasek ins Home Office

Oft und oft ist hier an dieser Stelle bereits auf den ORF – beziehungsweise auf seine salbadernden und pathetischen Fußballmoderatoren und -kommentatoren – völlig zurecht eingeprügelt worden. Ich stehe aber auch nicht an, einmal etwas zu loben, wenn es etwas zu loben gibt. Wie dieser gestrige, dramatische Fußballtag während der EURO von der Moderatorin Alina Zellhofer und der Kommentatorin Anna-Theresa Lallitsch durch eine raue, aufgewühlte See geschaukelt wurde, war schon bemerkenswert.

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Wenn der Zuseher stört, das Ende des Stadionbesuches

Jetzt ist es heraußen! Ohne Zuschauer fallen beim Fußball mehr Tore und Kritik und Streit unter Spielern und Spielleitern nehmen ab. Und das signifikant, wie wir Statistiker sagen. Das behauptet nicht irgendein vom Biergenuss euphorisierter Fan am Stammtisch (den es eh im Moment gar nicht gibt), sondern das ist wissenschaftlich bewiesen (Leitner/Richlan, Universität Salzburg, https://www.nature.com/articles/s41599-020-00699-1).

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Schiri, Schöpf und Schöpfer

Dank Schöpf und dem Schöpfer, die uns ein goldenes Tor in der 75. Spielminute bescherten, gewann unser Nationalteam das dritte Länderspiel binnen acht Tagen, was rekordverdächtig erscheint. Nach dem knappen Revanchesieg gegen die Rumänen sind wir in der Nations League wieder sehr gut im Rennen. Das Spiel selbst war wenig spektakulär, im Zentrum stand ein besonderer Mann, der mich gestern noch im Traum verfolgte…

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Farnberger & Simon sind wieder da

Farnberger & Simon sind wieder da! Natürlich waren sie nie weg, abgesehen von einigen wenigen kurzen metaphysischen Absencen, hervorgerufen durch ein unverantwortliches Überangebot an Erfrischungen in diversen Fußballclubkantinen. Sie melden sich wieder zu Wort, sei hier gemeint! Ungefragt, selbstverständlich, und hauptsächlich wieder zu Fußball. Die Europameisterschaft im Juni wirft ihre Schatten voraus und der Hype um das österreichische Nationalteam führt direkt dazu, dass die beiden ihren aufgestauten Wortschwall nicht mehr kontrollieren können und ihn ab sofort weltweit ins Netz der Netze gießen.

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Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ich möchte einmal, bevor ich meinem Schöpfer gegenübertrete, Österreich in einer KO-Phase eines bedeutenden Turniers erleben. Nur einmal! Bitte, bitte!

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Wenn das Leben keinen Sinn mehr macht

Vor recht genau vier Jahren bin ich mit einem Arbeitskollegen im Organisationskomitee der Olympischen Spiele in London zusammengesessen. Das EM-Halbfinale zwischen Italien und Deutschland war längst in die Geschichtsbücher eingegangen, die legendäre Pose Mario Balotellis ebenfalls: Welcher Mann, gleich welcher Hautfarbe, möchte nicht auch so aussehen?!

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