Vom Verlust der eigenen Kondition

Das hat man nun davon! Da hält man sich brav an jeden Lockdown, nimmt tagtäglich die Herausforderungen eines gleichmäßigen und maßvollen Spießbürgerlebens an, und muss letzten Endes erkennen, dass man völlig außer Form geraten ist und einstige Stärken und Kernqualitäten verloren hat!

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Mamma Mia, Papa Alaba!

Nun ist es endlich wieder soweit – der österreichische Wettbewerbsfußball startet heute mit der Bundesliga-Partie Rapid Wien gegen Sturm Graz in das Jahr 2021. Damit erwacht auch das berühmte Blogger-Duo Farnberger/Simon wieder aus seinem (nur durch die Aufnahme der allernotwendigsten Getränke gelegentlich unterbrochenen) Winterschlaf…

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Wollen wir überhaupt dorthin?

Jetzt steht es also fest! Wenn wir zur WM 2022 nach Katar kommen wollen, müssen wir uns gegen Dänemark, Schottland, Israel, die Färöer-Inseln und die Republik Moldau in der Qualifikation durchsetzen. Bevor wir uns den sportlichen Analysen widmen, muss vorher noch eine ganz grundsätzliche Frage geklärt werden: Wollen wir überhaupt dorthin?

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Billa macht´s möglich!

er erste Dezemberabend stand im Zeichen des Zappens und Switchens zwischen Champions League und EM-Qualifikation, zwischen Patriotismus und persönlichen Befindlichkeiten, zwischen Altach und Moskau, zwischen Mann und Frau. Dieser mühsame Irrgang zwischen verschiedenen Welten brachte den FußballfanInnen letzten Endes doppelte Belohnung, wurden doch sowohl von den Bullen als auch von ihren weiblichen Entsprechungen die Aufstiegschancen gewahrt. Und das ist ja im Sinne der Gender Equality das Optimum, oder?

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Das “Zwei-Meter-Würstchen”

Was ist der Fußball eigentlich nach dem Tod von Diego Maradona eigentlich noch wert? Der österreichische nicht so viel, das lassen die letzten Europacup-Ergebnisse der heimischen Clubs jedenfalls vermuten. Und damit bleibt nach dem Abgang der Lichtgestalt alles beim Alten. Drei Niederlagen und ein Sieg von Rapid, auf den sich die Grün-Weißen aber auch keine großen Rosinen einbilden sollten. Gegen Dundalk wurde zwar ungefährdet, aber bei Weitem nicht souverän gewonnen.

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Adios, Diego – ein Nachruf

Das schon an sich so trübe Fußballjahr 2020 brachte uns eine weitere bittere Nachricht. Diego Maradona ist nicht mehr. Dieser große kleine Mann hat sich wie kaum eine andere Fußballikone dafür angeboten, in der ersten Lebenshälfte abgöttisch verehrt und im zweiten Lebensabschnitt mit Häme und Spott übergossen zu werden. Beide Hälften gehörten aber zu einem Körper, aus dem nun eine Seele aufgestiegen ist. Traurig und dankbar blicken wir ihr nach!

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70 Minuten Einsamkeit

Gar wunderbar war der erste Lockdown-Abend verlaufen! Das deutsche 0:6-Debakel in Spanien bescherte dem neutralen und unvoreingenommenen Zuschauer am Dienstag einen historischen Glücksmoment. Am folgenden Fußballabend stand Österreich gegen Norwegen B auf dem Programm. Obwohl der Aufstieg in die höchste Nations-League-Klasse durch ein mageres 1:1 geschafft wurde, hinterließ er in mehrfacher Hinsicht einen bitteren Nachgeschmack…

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Schleich di, du Oaschloch!

Seit der US-Wahl 2020 voriger Woche schlage ich mir mit dem Nachrichtensender CNN die Nächte um die Ohren. Zuerst das Bangen: Gelingt Biden der Turnaround? Nun eher das Amusement: Muss die Security den Trottel wirklich aus dem Weißen Haus tragen oder geht er doch selber? In den wenigen wachen Stunden tagsüber gelingt es mir dann gerade noch das eine oder andere Fußballspiel zu verfolgen.

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Die Operettenliga

Aktuell verfügt Fußball-Österreich über vier Vereine in der Gruppenphase eines europäischen Bewerbes, einer davon spielt sogar in der Champions-League. Das gab es noch nie! Zeit also, Abbitte zu leisten und das unqualifizierte Quaken über die Unzulänglichkeiten der österreichischen Liga einzustellen. Operettenliga hin oder her, offenbar wird zumindest gut gesungen. Zeit auch, sich endlich von unbegründeten größenwahnsinnigen Vorstellungen zu verabschieden. Wenn wir uns nicht dauernd mit den Ligen aus Deutschland, England, Frankreich und Italien verglichen, wären wir alle miteinander glücklicher mit unserer Kickerei. Wir sind in Europa vorne dabei, basta! Und das nicht erst seit heuer.

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Ein wenig irre, aber alles regulär

2004 hat ja bereits Hans Krankl als Teamchef in Nordirland nach eigener Aussage mit 3:3 gewonnen. Aber das war ja irreregulär, damals. Gestern war gar nichts irreregulär und wir haben wirklich gewonnen. Mit 1:0, hätten wir ohne Torhüter gespielt, hätten wir auch 1:0 gewonnen, den einzigen aussichtsreichen Ball der biederen Insulaner setzte Boyce in der Schlussphase neben das Tor.

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