Die Hoffnung stirbt zuletzt

Es wird Zeit die Schockstarre zu beenden! Die Wunden sind geleckt, die Asche auf dem Haupt bereits vom Wind verblasen!

„Fußballfan zu sein, ist in erster Linie die Geschichte persönlicher Rückschläge“, hat vor gut zehn Jahren einmal ein sehr, sehr weiser Mann geschrieben. Damit muss aber jetzt endgültig einmal Schluss sein. Ich möchte einmal, bevor ich meinem Schöpfer gegenübertrete, Österreich in einer KO-Phase eines bedeutenden Turniers erleben. Nur einmal! Bitte, bitte!

„Stehet auf ihr Einbeinigen und Blinden, schüttelet die Schwermut aus dem Gefieder, scheißet künftig nicht mehr in die Hosen gehet hin und panieret die Portugiesen mit 3:0!“, so oder so ähnlich könnte eine Anweisung aus den obersten Regionen lauten. Aber scheinbar ist selbst Ihm dieses Wunder zu groß. Er hat Meere geteilt, ist über’s Wasser gelaufen, hat  Lahme zum Gehen gebracht und Tote zum Leben erweckt. Alles kein Problem! Aber die Österreicher ins Achtelfinale einer Europameisterschaft zu bringen zu bringen? Hier stößt selbst der Allmächtige an seine Grenzen.

So, genug gejammert! Den rotweißroten Schal umgebunden, die Wangen geschminkt, die Bierkasse prall gefüllt. Auf zum nächsten Public Viewing. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt!

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