EM-Reiseführer für Couch-Potatoes: Roma und Baku

Schlachtenbummlerfahrten und abenteuerliche Auswärtsreisen in fremde Länder sind wohl das Salz in der Suppe des Fanlebens. Nun – da zur Zeit nicht einmal die Suppe vorhanden ist, bräuchte man sich über das darin enthaltene Salz eigentlich gar nicht zu unterhalten. Die Euro 2021, die in etwas mehr als zwei Monaten beginnt, wird wohl ohne das schmückende Beiwerk unserer physischen Präsenz auskommen müssen.

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Der freie Fall der Zuckerbäcker

Nachdem Gerald Simon zuletzt die penetrante Dominanz der Salzburger im heimischen Fußball beklagte, haben sich die Ereignisse überschlagen. Nach Mattersburg im vergangenen Jahr drohen die gierigen Bullen mit der Wiener Austria eines weiteren Konkurrenten verlustig zu werden. Der violetten Zuckerbäcker-Combo vom Favoritner Verteilerkreis droht aufgrund schlechter sportlicher und miserabler wirtschaftlicher Performance sogar der Zwangsabstieg.

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Die grauen Schlachtenbummler

Nach dem gruseligen Triple der WM-Qualifikation wenden wir uns wieder mit angemessenem Schaudern der bevorstehenden Europameisterschaft zu. In etwas mehr als zwei Monaten geht es für uns mit den Vorrundenspielen in Bukarest und Amsterdam los. Doch auch dort wird nichts so sein wie es einmal war…

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Fasten-Fußball oder Fast-Fußball

„Es gibt keine Jausengegner mehr“. Diese tausendmal gehörte Binsenweisheit wird mittlerweile in fast ganz Europa beherzigt, einzig in Dänemark verharrt man offensichtlich noch in alten Handlungsmustern. Und so walzte eine B-Elf unseres WM-Qualifikationsgegners die arme und ohnedies eher flache Republik Moldau völlig platt und gewann mit 8:0. Österreich hingegen ließ sich von dieser penetranten und antiquierten Auslegung brutalen Ergebnisfussballs nicht irritieren und fügte den Mannen von den Färöer Inseln eine erträgliche und gesichtswahrende 3:1-Niederlage zu. „Fasten-Fußball“ oder „Fast-Fußball“ könnte man die gestrige Darbietung knapp und nüchtern umschreiben.

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Nessie und das Team der Geimpften

Endlich geht es auch für unser Fußball-Nationalteam wieder los. Bevor wir uns auf die Euro 21 konzentrieren können, steht nun ein Dreierpack an Qualifikationsspielen für die WM 2022 in Katar an. Die Diskussionen im Vorfeld der Auftaktpartie in Schottland war von der bangen Frage bestimmt, welche unserer Spieler aufgrund diverser Quarantänebestimmungen überhaupt anreisen dürfen. Wir sind der Meinung: Hier müssen künftig radikale Tatsachen geschaffen werden – auch wenn es auf den ersten Blick gruselig erscheint…

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Amsterdam, Bukarest, Bad Tatzmannsdorf

Nachdem mein Kollege Simon kürzlich wortreich den Stillstand im Fanleben rund um den Amateurfußball beklagte, gilt es nun allmählich wieder den Blick auf die nähere Zukunft unseres Nationalteams zu richten. Man glaubt es kaum, aber der Weg zur Weltmeisterschaft 2022 in Katar beginnt bereits in wenigen Wochen. Zuvor gilt es aber noch die verschobene Europameisterschaft zu absolvieren. Obwohl wir uns bravourös für diese Bewerbsreihe qualifiziert haben, steht die eigentliche Herausforderung noch bevor: die Reisen zu den über ganz Europa verstreuten Spielstätten…

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Vom Verlust der eigenen Kondition

Das hat man nun davon! Da hält man sich brav an jeden Lockdown, nimmt tagtäglich die Herausforderungen eines gleichmäßigen und maßvollen Spießbürgerlebens an, und muss letzten Endes erkennen, dass man völlig außer Form geraten ist und einstige Stärken und Kernqualitäten verloren hat!

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Mamma Mia, Papa Alaba!

Nun ist es endlich wieder soweit – der österreichische Wettbewerbsfußball startet heute mit der Bundesliga-Partie Rapid Wien gegen Sturm Graz in das Jahr 2021. Damit erwacht auch das berühmte Blogger-Duo Farnberger/Simon wieder aus seinem (nur durch die Aufnahme der allernotwendigsten Getränke gelegentlich unterbrochenen) Winterschlaf…

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Billa macht´s möglich!

er erste Dezemberabend stand im Zeichen des Zappens und Switchens zwischen Champions League und EM-Qualifikation, zwischen Patriotismus und persönlichen Befindlichkeiten, zwischen Altach und Moskau, zwischen Mann und Frau. Dieser mühsame Irrgang zwischen verschiedenen Welten brachte den FußballfanInnen letzten Endes doppelte Belohnung, wurden doch sowohl von den Bullen als auch von ihren weiblichen Entsprechungen die Aufstiegschancen gewahrt. Und das ist ja im Sinne der Gender Equality das Optimum, oder?

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Adios, Diego – ein Nachruf

Das schon an sich so trübe Fußballjahr 2020 brachte uns eine weitere bittere Nachricht. Diego Maradona ist nicht mehr. Dieser große kleine Mann hat sich wie kaum eine andere Fußballikone dafür angeboten, in der ersten Lebenshälfte abgöttisch verehrt und im zweiten Lebensabschnitt mit Häme und Spott übergossen zu werden. Beide Hälften gehörten aber zu einem Körper, aus dem nun eine Seele aufgestiegen ist. Traurig und dankbar blicken wir ihr nach!

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