EM-Finale: Die einen sagen so, die anderen so, wir sagen einmal so

„Football‘s coming Rome“! Brava, Squadra Azzurra! Italien hat Gastgeber England im finalen Elfmeterschießen bezwungen und nach 1968 zum zweiten Mal den Europameistertitel geholt. Ob es verdient war? Selbstverständlich!

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Spielfreier Tag: Von der Höhe der Hutschnur

Vor dem großen Finale und bevor der Spuk dann endgültig zu Ende ist, wollen wir doch noch auf ein Thema eingehen, das seit Wochen Medien und damit Menschen beschäftigt: Finalaustragungsort Wembley – Menschen ins Stadion, ja oder nein? In Wahrheit ist das aber keine Frage der Pandemie mehr, sondern eine Spielwiese verschiedenster Interessen und die Wahrheit liegt in diesem Fall nicht auf dem Platz.

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EM-Halbfinaltag 2: Das Traumfinale ist perfekt

Jetzt haben auch Farnberger & Simon ihr Traumfinale! Also, jetzt einmal abgesehen von einem Finale England gegen Österreich, aber wer das ernsthaft in Erwägung gezogen hat, sollte sich schleunigst einem Selbsttest unterziehen, ob noch alle Lampen am Luster brennen. England gegen Italien! Wie klingt das?

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Spielfreier Tag EM21: Schweigen wäre Gold

Nutzen wir den spielfreien Tag der EURO 21, um uns einmal über ein grundlegendes Thema zu unterhalten, das jeden durchschnittlich intelligenten Fußballfan nervt und manchmal sogar ein ganzes Spiel vergällen kann. Wer hat eigentlich gesagt, dass Fußballkommentatoren witzig sein sollen? Offenbar herausgefordert durch Kabarettisten wie Alex Kristan oder Gernot Kulis, auch Florian Scheuba soll sich schon über Fußball geäußert haben, versuchen vor allem die ORF-Kommentatoren – aber nicht nur die – in ihre Reportagen und Moderationen mit so genannten Wuchteln zu garnieren. Warum überlassen sie das nicht denen die es können, Michael Niavarani fängt ja auch nicht plötzlich an Fußballspiele zu kommentieren. Jeder sollte das machen was er kann, Kabarettisten sind witzig und Fußballkommentatoren sollen schweigen. Aber nicht einmal das können sie. Leider!

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EM-Viertelfinaltag 1: Vielleicht bin ich doch mit Unai Simón verwandt

Haben Sie ihn gesehen? Diesen Helden, diesen Tausendsassa, den Panther von St. Petersburg, diesen stolzen Spanier! Unai Simón – offenbar aus einer spanischen Seitenlinie unserer Familie – hielt im Elfmeterschießen gegen die Schweiz zwei Elfmeter und verunsicherte damit Vargas derart, dass dieser die Kugel zwei Meter über die Latte jagte.

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EM-Achtelfinaltag 3: Ich bin nicht mit Unai Simón verwandt

Dass Heineken ein Sponsor der EURO 2021 ist, leuchtet mir ein: Man will die Menschen vom Bier wegbringen. Für Quatar Airways wurde dieses erbärmliche fanfeindliche Konzept mit den vielen anzufliegenden Spielorten entwickelt. Alles klar! Die fossile Asche von Gazprom hat eine große Anzahl von Bücklingen gegenüber Putin zur Folge. Aber meines Wissens unterstützt kein großer Wettanbieter diese EURO. Dabei hat dieses EURO-Achtelfinale der Teufel extra für die Wettbüros gemacht!

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EM-Achtelfinaltag 1: Bravo, Jungs!

Wie so oft im Leben, haben nur ein paar Zentimeter gefehlt. Vor seinem Tor hielten sich die Zehen von Arnautovic im Abseits auf, vor dem Elferfoul an Lainer, dessen Knie. Beides beim Stand von 0:0, beides noch in der regulären Spielzeit. Selbst am Tag danach fällt es schwer eine ironische Distanz aufzubauen, geschweige denn, einen satirischen Ansatz zu finden. Zu gut war das, was wir gestern vom österreichischen Team gesehen haben.

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EM-Spieltag 11: 67 Jahre mussten wir warten

Oft und oft musste hier an dieser Stelle das österreichische Nationalteam kritisiert werden, manchmal wurde es sogar mit Hohn und Spott überschüttet. Aber Farnberger & Simon sind keine Meckerböcke, sondern versuchen zu helfen, wo es geht, weil sie das österreichische Team lieben, es brauchen, ja, ohne ihm gar keine Existenzberechtigung hätten. Endlich hat es geklappt und das hat viel damit zu tun, dass Franco Foda endlich seinen Stolz hinuntergeschluckt hat und mit jener Aufstellung und Taktik gespielt hat, die Farnberger & Simon seit Jahren von ihm fordern. Ehre wem Ehre gebührt!

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EM Spieltag 10: Der Deutsche ist kein Italiener

In wenigen Stunden wissen wir, ob der EM-Traum Österreichs geplatzt ist oder noch einige Tage weitergeht. Vor dem Schicksalsspiel gegen die Ukraine aber noch eine recht scharfe Replik auf den hymnischen Lobgesang meines Co-Autors Gerald Simon auf die jüngste Leistung des Turnierteilnehmers Deutschland. Vorab: Italiener san‘ s kane!

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EM-Spieltag 9: Nostalgie und Gegenwart

Ungarn trotzt dem regierenden Weltmeister Frankreich ein Unentschieden ab, die Tschechen führen in ihrer Gruppe vor England und wir müssen uns morgen gegen die Galizier abplagen. Kein Wunder, das sich der durchschnittlich leidende österreichische Fußballfan wieder in die Zeiten der österreichisch-ungarischen Monarchie zurückwünscht. Aber nostalgische Träume sind keine Option. Kronländer hin, Kronländer her, morgen wird es auf die Kronjuwelen in der Hose ankommen.

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