Gewinner ist die Fußball!

Die Vorrunde der 13. Frauenfußball-EM ist beendet, das Feld hat sich bereits halbiert! Wir erlebten Kantersiege historischen Zuschnitts, Enttäuschungen und eine wunderbare rotweißrote Überraschung. Eines kann man nach 24 Spielen schon mit Gewissheit sagen: Gewinnerin ist in jedem Fall der Fußball! Oder muss man schon „die Fußball“ sagen?

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Wir bleiben noch eine Woche: Viertelfinale!

Viele haben es gehofft, weniger hatten es erwartet, aber dass die Österreicherinnen derart souverän ins EURO-Viertelfinale einziehen würden, mit dem hätte wohl niemand gerechnet. Trainerin Irene Fuhrmann schickte ihre Spielerinnen mit der richtigen Taktik aufs Feld und diese setzten den Spielplan nahezu perfekt um. Am Ende stand ein ungefährdeter 1:0-Sieg gegen Norwegen und der Einzug unter die letzten acht Teams. Jetzt wartet Deutschland!

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Vom strahlenden Lächeln unter dem Torriecher

Mittlerweile hatten wir die Gelegenheit, jedes Team der Women’s EURO zweimal zu beobachten. Und was wir gesehen haben, macht Lust auf mehr: eiskalte Vollstreckerinnen, enorme Laufbereitschaft, technische und taktische Finessen und vor allem Freude, Freude, Freude am Spiel. Wo beim Torerfolg die Männer eine staatstragende Miene aufsetzen, als hätten sie die Welt gerade noch vor einer atomaren Katastrophe gerettet, dort lachen die Frauen aus ganzem Herzen und zeigen ein strahlendes und brillantes Lächeln, das jeden Zahnarzt in schwere Existenzängste treiben muss. Wir mögen das! Wir wollen, dass Fußball Spaß macht! Spaß macht uns auch noch das österreichische Team. Wo hat’s denn das zuletzt gegeben, dass ein ÖFB-Team eine reelle Chance auf ein Viertelfinale hat? Eben!

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Katharinas retten Österreich – Norwegen in der Löwinnengrube

Nun haben wir also den Pflichtsieg gegen die Nordirinnen geschafft. Trotz ersichtlicher Sturmflaute haben unsere Frauen die Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale gewahrt. Dafür braucht es zumindest ein Remis gegen Norwegen, das von den furiosen Engländerinnen kurioserweise mit dem Rekordergebnis von 8:0 besiegt wurde. Aber halt! Favoritinnen sind wir im letzten Gruppenspiel dennoch nicht…

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Martina und Jürgen

Nach drei Spieltagen haben wir nun bereits die Hälfte aller Teams der Frauen-EM in England in Aktion gesehen. Nach dem knappen Sieg von England über Österreich gab es drei Spiele, die vom Resultat her wesentlich klarer ausfielen. Sowohl unserer Gruppengegnerin Norwegen als auch den erweiterten Turnierfavoritinnen Spanien und Deutschland gelangen jeweils vier Tore. Unsere Nachbarinnen überraschten nicht nur mit einem Offensivfeuerwerk, sondern auch mit einer delikaten Personalie in der Chefetage. Aber davon später…

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Mit Löwenherzen gegen die Lionesses

Die Euphorie für die UEFA Women’s EURO und rund um das österreichische Team ist sogar bis in mein kleines Provinzstädtchen spürbar. Große ORF-Berichterstattung, seitenlange Vorberichte in allen großen Tageszeitungen, Hintergrundberichte im Kulturradio Ö1, Blogs, Tweets zum Thema und die Kronen Zeitung geriert sich gar zum offiziellen Sprachrohr der österreichischen Nationalmannschaft. Das baut schon einigen Druck auf und dann noch das Eröffnungsspiel gegen den Gastgeber und Turnierfavoriten England in Old Trafford, vor knapp 70.000 Zusehenden. Das Spiel wurde zwar denkbar knapp mit 0:1 verloren, aber „unsere Mädels“ (O-Ton: Co-Kommentatorin Lisi Tieber) ließen sich nicht ins Bockshorn jagen und traten den Engländerinnen furchtlos entgegen.

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Vor der Frauen-EM ist vor der Gleichberechtigung

Dass dieser Artikel überhaupt noch geschrieben werden muss, drückt eigentlich schon das ganze Dilemma aus, in dem der Damenfußball nach wie vor steckt, beziehungsweise, nicht der Damenfußball steckt in diesem Dilemma, sondern all jene Kommentatoren und „Fußballfans“ (gendern obsolet, es handelt sich fast ausschließlich um männliche Personen), die noch immer zwischen Frauen- und Männerfußball unterscheiden, die die Meinung vertreten, Frauenfußball wäre gar kein richtiger Fußball.

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