Oft und oft musste hier an dieser Stelle das österreichische Nationalteam kritisiert werden, manchmal wurde es sogar mit Hohn und Spott überschüttet. Aber Farnberger & Simon sind keine Meckerböcke, sondern versuchen zu helfen, wo es geht, weil sie das österreichische Team lieben, es brauchen, ja, ohne ihm gar keine Existenzberechtigung hätten. Endlich hat es geklappt und das hat viel damit zu tun, dass Franco Foda endlich seinen Stolz hinuntergeschluckt hat und mit jener Aufstellung und Taktik gespielt hat, die Farnberger & Simon seit Jahren von ihm fordern. Ehre wem Ehre gebührt!
Alte Beiträge
EM-Spieltag 11: 67 Jahre mussten wir warten
EM Spieltag 10: Der Deutsche ist kein Italiener
In wenigen Stunden wissen wir, ob der EM-Traum Österreichs geplatzt ist oder noch einige Tage weitergeht. Vor dem Schicksalsspiel gegen die Ukraine aber noch eine recht scharfe Replik auf den hymnischen Lobgesang meines Co-Autors Gerald Simon auf die jüngste Leistung des Turnierteilnehmers Deutschland. Vorab: Italiener san‘ s kane!
EM-Spieltag 9: Nostalgie und Gegenwart
Ungarn trotzt dem regierenden Weltmeister Frankreich ein Unentschieden ab, die Tschechen führen in ihrer Gruppe vor England und wir müssen uns morgen gegen die Galizier abplagen. Kein Wunder, das sich der durchschnittlich leidende österreichische Fußballfan wieder in die Zeiten der österreichisch-ungarischen Monarchie zurückwünscht. Aber nostalgische Träume sind keine Option. Kronländer hin, Kronländer her, morgen wird es auf die Kronjuwelen in der Hose ankommen.
EM-Spieltag 8: Erst wird gerechnet, dann gespielt
Noch zwei Tage nach Österreichs Auftritt in den Niederlanden beschäftigt uns die völlig gerechtfertigte Niederlage unseres Teams in Amsterdam. Zwei Kerntugenden helfen uns Fußballfans die furchtbaren Tage des Wartens auf das Entscheidungsspiel gegen die Ukraine zu überbrücken: Erstens: Wir müssen an alles glauben. Zweitens: Wir müssen mit allem rechnen.
EM-Spieltag 7: Unfairness-Pokal für Nordmazedonien
Ganz ehrlich, was haben wir eigentlich geglaubt? Nur weil wir die mit Abstand schwächste Mannschaft des Turniers im ersten Spiel geschlagen haben, haben wir geglaubt, dass wir gegen die Niederlande auch nur in die Nähe eines Punktes kommen? Nehmen wir das schmeichelhafte 0:2 ohne viel Gekreische hin, lernen wir von den Niederlanden, wie man effizient verteidigt und wie man eine durchschnittliche Abwehr aushebelt. Hoffen wir auf die Entscheidungspartie gegen die Ukraine und auf Marko Arnautovic.
EM-Spieltag 5: Ich entziehe meinem Fuß das Du-Wort!
Mittlerweile haben alle 24 Mannschaften beim laufenden EM-Turnier ihre erste Partie absolviert. Tag 5 brachte die mit Spannung erwarteten Begegnungen der Todesgruppe F. Im Mittelpunkt des Tages standen zwei Altmeister: Während Cristiano Ronaldo für zwei Rekordtreffer sorgte, gelang dem Deutschen Mats Hummels ein entzückendes Eigentor.
EM-Spieltag 4: Altherren-Kicksi-Kacksa und ein Traumtor
Was macht der durchschnittliche – nach den Siegesfeierlichkeiten wieder ins Leben zurückgekehrte – österreichische Fußballfan? Richtig, er beobachtet bereits jetzt mögliche Achtelfinalgegner. So wahnsinnig viel bekam er da gestern aber gar nicht zu sehen, trotzdem aber durchaus Überraschendes.
EM-Spieltag 3: Der Zauberer und die Faust des Königs
Nun ist der Traum doch wahr geworden! Der vermeintliche Würfler und Zauderer Franco Foda hat uns alle hinters Licht geführt, so wie es nur wahre Zauberer können. Das historische 3:1 gegen Nordmazedonien lässt uns vom Aufstieg ins Achtelfinale träumen. Es heißt nun, entweder gegen die Niederlande oder die Ukraine noch einen Punkt einzufahren. Wer aber die gestrige direkte Begegnung der beiden Kontrahenten mitverfolgt hat, der kann sich eines angemessenen Schauderns nicht erwehren. Wie gut, dass die Leistungsschau der beiden Mannschaften nicht VOR unserer Partie stattgefunden hat…
Pariasek ins Home Office
Oft und oft ist hier an dieser Stelle bereits auf den ORF – beziehungsweise auf seine salbadernden und pathetischen Fußballmoderatoren und -kommentatoren – völlig zurecht eingeprügelt worden. Ich stehe aber auch nicht an, einmal etwas zu loben, wenn es etwas zu loben gibt. Wie dieser gestrige, dramatische Fußballtag während der EURO von der Moderatorin Alina Zellhofer und der Kommentatorin Anna-Theresa Lallitsch durch eine raue, aufgewühlte See geschaukelt wurde, war schon bemerkenswert.
EM-Reiseführer für Couch-Potatoes: Amsterdam und Bukarest
Heute geht es endlich los mit der Europameisterschaft. Während sich das ewige Rom bereits für die abendliche Eröffnungspartie Italien-Türkei rüstet, sind unsere bangen Gedanken schon voll auf die Spielorte unserer eigenen Gruppe C fokussiert. Wenn es wo Punkte zu holen gibt, dann wohl eher in Bukarest als in Amsterdam.