Alte Beiträge

Gemeinsam mit „tschutti heftli“ – die Vermählung von Wort und Bild

Nachdem Kollege Simon kürzlich die Katze aus dem Sack gelassen hat und eine verstärkte Berichterstattung über die bevorstehende Frauenfußball-EM in England in Aussicht gestellt hat, liegt es nun an mir eine mittlere Sensation zu verkünden: Anlässlich des Finalturneirs gibt es ein neues „tschutti heftli“ zum Sammeln (www.tschuttiheft.li) – und unser Block wird in den nächsten Wochen eng mit diesem Projekt kooperieren und somit die Kunst des Wortes mit der Kunst des Bildes vermählen.

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Vor der Frauen-EM ist vor der Gleichberechtigung

Dass dieser Artikel überhaupt noch geschrieben werden muss, drückt eigentlich schon das ganze Dilemma aus, in dem der Damenfußball nach wie vor steckt, beziehungsweise, nicht der Damenfußball steckt in diesem Dilemma, sondern all jene Kommentatoren und „Fußballfans“ (gendern obsolet, es handelt sich fast ausschließlich um männliche Personen), die noch immer zwischen Frauen- und Männerfußball unterscheiden, die die Meinung vertreten, Frauenfußball wäre gar kein richtiger Fußball.

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Nach der Nations League ist vor der EM

Wir müssen uns um das österreichische Nationalteam keine Sorgen machen, bereits in der vierten Partie unter Ralf Rangnick hat die Mannschaft ihre Normalform erreicht. Nach drei sensationellen Partien gingen wir in Kopenhagen gegen die Dänen sang- und klanglos mit 0:2 unter. Dem dichten Programm geschuldet – die vierte Partie in elf Tagen – stellte der Teamchef die vierte Mannschaft auf.

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Das Geheimnis des Praterloches

Österreich hat den Anfangsschwung der noch kurzen Ära Rangnick ins Spiel gegen Frankreich mitgenommen und dem Weltmeister mit Glück und Einsatz im gestrigen Nations League-Spiel ein Unentschieden abgetrotzt. Auch wenn der Ausgleichstreffer der Bleus recht spät fiel, brauchen wir uns in keinem Loch zu verstecken – obwohl es ja ein solchiges schönes großes im Stadionrasen gegeben hätte. An dieser Stelle wird erstmals exklusiv aufgedeckt, was es mit diesem – mittlerweile weltberühmten – Wiener Stadionloch auf sich hat…

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Endlich unter Strom

Wer hat gestern das Spiel gegen Dänemark gesehen? Es war gar nicht leicht bis zum Anpfiff durchzuhalten. Nachdem es im 2. Wiener Gemeindebezirk einen Stromausfall gab, erfolgte der Ankick erst um 22:15 Uhr. Die Ballbuben*mädchen wurden auf Grund des Jugendschutzes nach Hause geschickt, die Generation 60+ döste bereits friedlich in ihren Fernsehsesseln und die Generationen dazwischen versäumten teilweise die Partie, weil vielerorts beim Feinjustieren der richtigen Matchstimmung grobe Fehler gemacht wurden.

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Urlaub im eigenen Land?

Kroatien, das viele von uns sommers so gerne besuchen, ist uns eigentlich ziemlich vertraut. Dennoch gibt es immer wieder etwas zu entdecken. Manchem unbekannt ist beispielsweise, dass die Krawatten ihren Ursprung in diesem wunderschönen Adria-Land haben. Für viele neu war bis gestern, dass die herausragendsten Sportler Kroatiens gerne Urlaub im eigenen Lande machen. Und völlig unvorstellbar war bislang, dass diese große Fußballnation zuhause gegen Österreich in einem Bewerbsspiel mit 0:3 untergehen kann…

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Francos Erbe

Gestern war ein großer Tag für den österreichischen Fußball: Die U19 erreichte die EM-Endrunde – immerhin wurden in einem Play Off-Turnier Spanien und Dänemark aus dem Bewerb genommen, die U21 wahrte mit einem Sieg gegen Norwegen noch die Mini-Chance sich ebenfalls für die EM zu qualifizieren und A-Team Trainer Franco Foda bestritt sein letztes Spiel als österreichischer Teamchef. Der Titel dieser Geschichte könnte auch auf neofaschistische Umtriebe in Spanien hindeuten, es ist aber viel ernster!

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Stille!

In Kriegszeiten, so müssen wir nun lernen, stirbt zuerst die Wahrheit – und gleich darauf auch die Heiterkeit. Wie mein Co-Chronist Simon schon vorab erklärt hat, sehen wir momentan keinen Platz für Schmäh, Schmähung und Süffisanz – selbst wenn es um unsere erfolglosen Kicker geht. Diese hätten im gestrigen WM-Qualifikations-Ausscheidungsspiel in Wales auch in Friedenszeiten keinen Grund zur Freude geliefert. Adäquat zur düsteren Grundstimmung ließen sie selbstverständlich auch den nötigen Spielwitz vermissen…

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Francos Schlupfloch

Nun ist sie also ausgestanden, die aus österreichischer Sicht eigentlich furchtbare WM-Qualifikation. Doch halt, nicht ganz! Durch die Launen der Natur und eines schrägen UEFA-Reglements darf Österreich als ein begünstigter einstmaliger Sieger einer Nations League-Gruppe im März nochmals um eines der drei begehrten Tickets für das Fußball-Mekka Katar rittern. Dies unter der Leitung des unverwüstlichen Trainer Franco Foda. An diesem Umstand konnte auch der gestrige 4:1-Erfolg gegen die Republik Moldau nichts ändern.

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Von geretteten Ärschen und Glaubensfragen

Brav bemühten sich Medien – inkl. der ORF-Schönrednerbande – die Bedeutung des bedeutungslosen Spieles Österreich gegen Israel in der WM-Qualifikationsgruppe F hysterisch aufzupimpen, dabei ist es nur für einen um etwas gegangen, nämlich für Teamchef Franco Foda. Genau genommen ist es um nichts weniger als um seinen Arsch gegangen, der ihm bis zur 62. Minute wahrscheinlich gehörig auf Grundeis gegangen ist. Beinahe wäre es dem schlauen Rabbi Ruttensteiner gelungen, den fleißigen, aber uninspirierten Calvinisten Franco Foda – nach den beiden peinlichen Niederlagen in Israel – ein drittes Mal zu düpieren.

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